Thailändische Kulturtage Eschweiler 2017
Erleben Sie mit uns ein kleines Stück Thailand !

Die Deutsch-Thailändische Gesellschaft e.V.




Die Deutsch-Thailändische Gesellschaft e.V. (DTG)

- Seit 55 Jahren eine verlässlich tragende Säule
der deutsch-thailändischen
Beziehungen -

 

Die Deutsch-Thailändische Gesellschaft (DTG) ist ein wesentlicher Bestandteil der bilateralen deutsch-thailändischen Beziehungen. Sie wurde im Jahre 1962 als eingetragener Verein mit der Zielsetzung gegründet, die kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Thailand zu pflegen und zu vertiefen. Dabei gilt und galt von Anfang an ein umfassendes Verständnis von Kultur, das sowohl die Hochkultur als auch alle Aspekte der sog. Alltagskultur umfasste und derart jedem Asien-Interessenten die Möglichkeit bietet, tiefergehende Einblicke in Traditionen und Lebensweisen der thailändischen Bevölkerung zu gewinnen.

Gegründet wurde die Deutsch-Thailändische Gesellschaft 100 Jahre nach Ratifizierung des ersten Abkommens zwischen dem Königreich Siam und Deutschland - damals (1862) noch aus den Staaten des Zollvereins und den Großherzogtümern Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz bestehend - in dem es heißt, dass „…zwischen den kontrahierenden Staaten … dauernder Friede und unwandelbare Freundschaft…“ entstehen sollen.

Zum 25jährigen Jubiläum der DTG formulierte der damalige Staatsminister im Auswärtigen Amt Helmut Schäfer: „Die Gesellschaft begeht ihre 25-Jahr-Feier im Jahre 1987. Dies ist zugleich das Jahr, in dem der thailändische König seinen 60., genauer gesagt, seinen fünf mal zwölften Geburtstag begeht. Dies möge zugleich ein gutes Omen für Ihre weitere Arbeit sein.“

Es war ein Kreis von sieben Gründungsmitgliedern, der im Jahre 1962 die Deutsch-Thailändische Gesellschaft aus der Taufe hob. Zu diesem Kreis gehörten seinerzeit u.a. der Düsseldorfer Verleger Dr. Hellmut Girardet, Frau Gerta Tzschaschel und Dr. Michael Girardet. Es war Dr. Hellmut Girardet, der zugleich bis zu seinem Tode 1973 der erste Präsident der Gesellschaft wurde, die er in der ganz wichtigen Aufbauphase leitete, immer getragen von dem Ideal einer Völkerverständigung zwischen dem „Land der Freien“ und der Bundesrepublik Deutschland.
Die Gesellschaft erinnert sich seiner in großer Dankbarkeit!

Nach ihm übernahm für eine Übergangsperiode Dr. Kurt Daniel, Ministerialdirektor im Bundeswirtschaftsministerium die Präsidentschaft der DTG, dem dann ab 1977 bis 1987 Frau Gerta Tzschaschel folgte, die bereits vorher von Beginn der Gesellschaft an zuerst als Generalsekretärin, später als geschäftsführendes Vorstandsmitglied und Vizepräsidentin tätig gewesen war und zu deren Amtszeit sich die Arbeitsfelder wie die Zahl der Mitglieder enorm ausweitete und obendrein das wichtige Drewes-Stipendienprogramm begründet wurde.

Folgerichtig wurde Frau Tzschaschel (und mit ihr die DTG) dann auch im Jahre 1984 durch den thailändischen König mit dem Offizierskreuz des Ordens „Krone von Thailand“ ausgezeichnet. Zur Seite standen ihr u.a. als Vizepräsidenten Dr. Michael Girardet, der seinem Vater folgend - die DTG über Jahre ideell wie materiell enorm unterstützte, sowie Dr. Lutz Hartdegen, der sich durch seinen Kampf gegen die Lepra im Norden Thailands ein bleibendes Denkmal gesetzt hat. Im Jahre 1987 ging die Leitung der Gesellschaft in die Hände von Dr. Hans Christian Lankes über, der gegen Ende seiner diplomatischen Karriere als deutscher Botschafter in Bangkok akkreditiert gewesen war.
Hans Christian Lankes prägte die DTG ebenfalls zehn Jahre lang bis 1997 und setzte neue Standards: Der Austausch zwischen Botschaften, Ministerien, ausländischen Kulturvereinen und der DTG wurde intensiviert, die Kommunikation nach außen wie die interne zwischen Mitgliedern, Vorstand und Beirat nach innen gewann eine neue Qualität, die Thailand-Rundschau wurde gegründet, eine Vielzahl von Bänden der Schriftenreihe erschien, das Stipendienprogramm wurde erfolgreich fortgesetzt.   
 

    
„Siam und Europa“, Band 24 und „Thailands vielfältige Landschaften“, Band 27
der DTG-Schriftenreihe

Zwischen 1997 und 2003 leitete Prof. Dr. Helmut Eggers ausgesprochen ziel- und sachorientiert die Gesellschaft. Ab 2003 bis zu seinem plötzlichen Tod im April 2009 lag die Präsidentschaft in den Händen von Karl Weber – seiner Persönlichkeit entsprechend eine Zeit ruhiger Außendarstellung gepaart mit enormer integrativer Kraft nach Innen. Seit Ende April 2009 nun wird die DTG durch die neue Präsidentin Prof. Dr. Frauke Kraas geführt. Die jeweilige Leitung der Botschaft des Königreichs Thailand in Deutschland ist Ehrenpräsident/in der Deutsch-Thailändischen Gesellschaft.
Im Laufe der Jahrzehnte ist objektiv viel erreicht worden: Kunst- und Fotoaus -stellungen, Symposien, Vorträge, Konzerte klassischer Thai-Musik und Leseabende gehören ebenso dazu wie das unten beschriebene Stipendienprogramm und die Förderung wissenschaftlicher Arbeiten über Thailand und Projekte der kulturell-sozialen Entwicklungshilfe in Thailand, häufig in Zusammenarbeit mit der Königlich Thailändischen Botschaft und deutschen Institutionen der Wissenschaft und der politischen und kulturellen Bildung. Wiederholt hat die Gesellschaft auch humanitäre Hilfe geleistet, wenn rasche Maßnahmen ohne bürokratische Prozeduren erforderlich waren.
 

Die „Thailand-Rundschau“, Zeitschrift der DTG seit 1988

Seit 1981 gibt das bereits erwähnte Drewes-Stipendienprogramm jungen Menschen aus Thailand, die Deutsch im Haupt- oder Nebenfach studieren, die Gelegenheit,  Deutschland kennen zu lernen.  Am  Anfang besuchen die Thais einen vierwöchigen Intensivkurs an einem hiesigen Goethe-Institut und vertiefen dann anschließend  als Praktikanten in zwei Monaten ihre jeweiligen beruflichen Kenntnisse. Die Durchführung des Programms erfolgt - wie auch bei anderen Gelegenheiten – stets in enger Kooperation mit unserer Schwestergesellschaft in Bangkok, der Thai-Deutschen-Gesellschaft.  


Der DTG-Newsletter „DTG-Aktuell“ 

Vor Ort sorgen  Regionalgruppen für den Kontakt innerhalb der DTG und pflegen insbesondere die Kontakte zu unseren thailändischen Mitgliedern und anderen in Deutschland lebenden Thailändern. 

Regelmäßig werden in Deutschland thailandbezogene Initiativen von dritter Seite unterstützt, wie Thailand-Tage von Museen, thailändische Kulturtage in Kommunen, Ausstellungen, Ausländertage sowie Sprach- und Kochkurse verschiedener Volkhochschulen. Die alljährliche Mitgliederversammlung, Empfänge in der Residenz des Thai-Botschafters, sowie die DTG-Schriftenreihe (mittlerweile 28 Bände), die Thailand-Rundschau und der monatliche elektronische Newsletter tragen zu den guten und tragfähigen Verbindungen zwischen den Mitgliedern unserer Gesellschaft bei. Hinzu kommt ein eher subjektiver kaum messbarer Gewinn: Es ist inzwischen ein festes Band ganz selbstverständlicher deutsch-thailändischer Beziehungen gewachsen, die tragfähig sind und auch Konflikte wie Interessengegensätze aushalten. Die wechselseitigen Vorstellungen haben vielleicht an Exotik eingebüsst, dafür aber an realistischer Normalität und Partnerschaftlichkeit gewonnen.

Die DTG ist als gemeinnützig anerkannt, die ihr zufließenden Beiträge und Spenden - ausschließliche Quelle ihrer Aktivitäten - sind somit steuerlich absetzbar. Die Mitglieder, zur Zeit 342, wissen, dass ihre Zuwendungen den satzungsgemäßen Zwecken zugute kommen. Vorstand, Beirat und Redaktion arbeiten ehrenamtlich. Die Geschäftsstelle in Köln, die über Telefon, Fax und E-mail zu erreichen ist, wird in starkem Maße für Auskünfte und Ratschläge in Anspruch genommen. Die Homepage der DTG ist unter www.dtg.eu zu finden.  

 Wir möchten auch Sie herzlich einladen
Mitglied zu werden
!



Deutsch-Thailändische Gesellschaft e.V. (DTG)

Iddelsfelder Str. 33, 51067 Köln
Tel. +49(0)221-6800210, Fax +49(0)221-9690287
Email: info@dtg.eu / Webseite: www.dtg.eu 


 

                          Frauke Kraas, Köln, und Arnd D. Kumerloeve, Köln


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